Ökologische Beschaffung

Ökologische Beschaffung

Ausgangslage
Der Staat trägt für ökologisches und soziales Wirtschaften nicht nur durch die generellen Rahmenbedingungen, die er durch geeignete Ordnungspolitik schafft, eine große Verantwortung, sondern auch direkt durch seine eigene Ausgabenpolitik. Lag bisher der Anteil der Ausgaben für öffentliche Beschaffung bereits bei ca. 17 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, so wird dieser Anteil bei tendenziell stagnierendem bis sinkendem BIP und zunehmenden Staatsausgaben noch zunehmen.

FÖS-Forderungen
Die EU-Richtlinie zu öffentlicher Beschaffung muss ambitioniert umgesetzt werden. Staatsausgaben müssen an konkrete Umwelt- und Sozialstandards geknüpft werden. Bereits bei der Ausschreibung von staatlichen Aufträgen müssen diese berücksichtigt werden, damit unter Umständen etwas teurere, aber ökologisch und sozial verträglichere und damit gesamtgesellschaftlich günstigere Angebote berücksichtigt werden. So sollte der Staat mit gutem Beispiel voran gehen und nur noch Ökostrom beziehen.

Weiterführende Informationen
Cora-Netzwerk

Broschüre des Nachhaltigkeitsrats

taz-Beitrag zur Beschaffungspolitik des Landes Berlin u.a. mit FÖS-Geschäftsführer Damian Ludewig

Germanwatch-Positionspapier